Siebdruck

Trotz aller Fortschritte im Digitaldruck, wird auch heute immer noch ein Großteil aller T-Shirts weltweit im Siebdruck bedruckt. Dies wird auf absehbare Zeit auch so bleiben.

 

Der textile Siebdruck ist bei größeren Auflagen allen anderen Verfahren in Bezug auf Preis, Qualität und Haltbarkeit überlegen. Als eine der ersten Textildruckereien in Europa, können wir nach GOTS (Global Organic Textile Standard) zertifizierten textilen Siebdruck anbieten!

Wie funktioniert Siebdruck auf Textilien?

Wir bekommen von Ihnen eine digitale Vorlage (am besten ein Tif in mindestens 300dpi, aber auch jedes andere professionelle Grafik Format ist möglich) und für die Druckfarben möglichst eine Angabe in HKS oder Pantone (siehe hierzu auch unsere FAQs).

Um alles Weitere kümmern wir uns:

 

  • Wir separieren aus dieser Vorlage die einzelnen Druckfarben und legen – falls auf farbige T-Shirts gedruckt wird – einen Unterdruck an.
  • Daraus erstellen wir je Druckfarbe einen Siebdruckfilm.
  • Von den Siebdruckfilmen erfolgt die Belichtung des Siebes.
  • Die Siebe werden in der Druckmaschine eingerichtet. Die Vorbereitung und Maschineneinrichtung beansprucht bei Kleinauflagen mehr als 90 Prozent der gesamtem Arbeitszeit.
  • Dann erfolgt die eigentliche Bedruckung.
Vorteile
  • Qualität und Waschbarkeit besser als bei anderen Druckverfahren
  • kostengünstig (ausser bei Kleinauflagen)
  • Unschlagbares Preis-Leistung-Verhältnis bei hohen Auflagen
  • Farbvielfalt und Farbtreue (genaue Farbangabe nach Pantone C möglich)
  • Tragekomfort durch Verzicht auf Trägermaterial
  • Hohe Waschbeständigkeit (bei 30°C)
  • Umsetzung von fotorealistischen Motiven und Farbverläufen
Nachteile
  • bei Fotos und Farbverläufen sind nicht so feine Raster möglich wie auf Papier
  • Teuer bei kleinen Auflagen mit vielen Farben aufgrund Fixkosten der Druckvorstufe
  • Mindestauflage von 50 Stück je Motiv (keine Nachbestellung von kleineren Auflagen möglich)
Arbeitsweise & Schritte
  • Erhalt der Druckdaten
  • Separation der Druckfarben
  • Siebdruckfilm Erstellung
  • Belichtung des Siebes
  • Einrichtung der Druckmaschine
  • Der Druck

Rasterdruck auf Textilien

Um Fotos oder Farbverläufe im Druck umsetzen zu können, muss die Druckvorlage gerastert, also in kleine Bildpunkte zerlegt, werden. Da die Oberfläche von Textilien im Gegensatz zu Papier relativ grobmaschig ist, kann auf textilem Untergrund nicht mit so feinen Rasterweiten gedruckt werden. Übliche Raster im Siebdruck liegen zwischen 16er und 24er Raster. Im Unterschied zum beim Offsetdruck üblichen Aufrastern in die vier Grundfarben CMYK (Cyan, Magenta, Gelb, Schwarz), muss beim textilen Siebdruck das Motiv meistens in mehr Töne zerlegt werden. Auf farbigen T-Shirts sind hier oft sechs bis zehn Druckfarben notwendig.